Über Mischa

Gründer von babeltiger

Über Mischa

Vielleicht fragst Du Dich wer die Beiträge auf dem Blog "babeltiger" schreibt? Hier erzähle ich ein bisschen von meinem Yoga-Weg...

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Hallo liebe*r Besucher*in!
Mein Name ist Mischa. Yoga spielt seit vielen Jahren eine wichtige Rolle in meinem Leben. Während sich alles immerzu verändert, steht mir die Praxis stets verlässlich zur Seite. Sie hilft mir dabei immer wieder zum Wesentlichen zurückzufinden. Wann immer ich mich beispielsweise mit einer meiner Rollen identifizierte, ob als Leitungskraft, Therapeut, Autor, Yogalehrer... schien ich mich eher von mir zu entfernen. Dank Yoga stelle ich mir andere Fragen: Wer bin ich, wenn ich nicht diese Rollen bin? Gibt es so etwas wie meine Essenz? Und was wäre dann meine Aufgabe in diesem Leben?
Es gibt natürlich viele Möglichkeiten sich solchen Fragen anzunähern. An der Yogapraxis inspiriert mich, dass sie keine einfachen Antworten liefert und keinen blinden Glauben verlangt, sondern immer neue Fragen stellt. Der Weg des „sādhana“, wie die Yogi*nis ihre Praxis nennen, bedeutet unter anderem "auf etwas zuzugehen". Ich verstehe es als eine Annäherung.

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Anfangs interessierte mich am Yoga vor allem die körperliche āsana-Praxis. Innerlich getrieben wollte ich letztlich noch optimaler meinen Idealvorstellungen und Rollenbildern entsprechen. Doch etwas anderes geschah. Während ich in meinem Alltag oft angespannt, unzufrieden oder verunsichert war, fühlte ich nach den Übungen oft eine friedliche Wachheit, die es mir leichter machte freundlich zu mir und anderen zu sein.
Das weckte meine Neugier. War es möglich mittels Yoga weniger gestresst durch's Leben zu gehen? Insgesamt weniger zu leiden? Vielleicht sogar ein gutes Leben zu leben? Nach und nach integrierte ich in meine Praxis Meditation, Rückzüge in die Natur und in die Stille, prāṇāyāma und andere Übungen. Ich war erstaunt, wie subtil all diese Aspekte gleichwertig ineinandergriffen und sich ergänzten - und mich tatsächlich weniger Leid erfahren ließen. Schließlich wurde mein ganzer Alltag zur Praxis, zum Beispiel wenn ich mich achtsam mit meinem Fahrrad durch den Stadtverkehr schlängele, aufmerksam das Klo putze oder mich in Freundlichkeit übe.

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Dieses Yogaverständnis ist sehr vom „rājayoga“ inspiriert, eine klassische und, wie ich finde, zeitlose und lebendige Tradition. Der indische Weise Patañjali fasste sie vor über 2000 Jahren in seinen berühmten Sutren zusammen. Sie beschreiben einen Weg, der Außen und Innen integriert. Es ist eine Form des achtsamen Lebens.
Es ist nicht so, dass ich keinen Stress mehr erleben würde oder es mir gelingen würde stets aufmerksam und in jedem Augenblick präsent zu sein. Ehrlich gesagt bekomme ich oft nicht einmal mit wie abwesend ich bin. Doch inzwischen erwache ich schneller aus meinem Kopfkino und kehre dann einfach wieder zu der gegenwärtigen Erfahrung zurück. So besänftige ich meinen unruhigen Geist. Und manchmal entsteht so eine tiefe Stille, in der ich diese innere Stimme zu hören vermag. Diese Praxis veränderte grundlegend mein Lebensgefühl: Während ich früher noch das Gefühl hatte in einer Art hektischen Wartehalle zu sitzen und auf das „richtige Leben“ zu warten, ist es heute oft einfach so da.

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Dieser mal leichtfüßige und auch mal holprige Yogaweg führte mich zu Yogalehrer*innen unterschiedlicher Traditionen. Vor, während und nach meiner Yogalehrer-Ausbildung standen mir meine Lehrer*innen Nancy Jovanovic, Detlev Alexander und Ananda Leone auf humorvolle und liebevolle Weise zur Seite. Darauf folgte eine mehrjährige Weiterbildung in prāṇāyāma und Meditation bei meinem Lehrer Dr. Shrikrishna Bhushan Tengshe, dem ehemaligen Direktor der Klinik für Yogatherapie des traditionsreichen Kaivalyadhama-Instituts in Indien. Mit großer Weisheit, Güte und Bescheidenheit vermittelt er mir die Philosophie, aber vor allem die subtile Essenz des Yoga. Als Schüler bin ich sehr von der lebendigen und so alltagsnahen Praxistradition inspiriert, die ich von ihm lerne.
Auf "babeltiger" schreibe ich über meinen Weg der Suche und Annäherung. Es ist sicher sehr begrenzt, was ich beitragen kann. Doch im Sinne einer sich gegenseitig unterstützenden Weggemeinschaft möchte ich dieses Wenige teilen. So wie auch ich an den Einsichten und der Unterstützung anderer teilhaben darf.
Namaste!

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